Die Leiden des Festival-Besuchers

sufferingSommerzeit ist Festival-Saison. Schon Monate voraus freut man sich auf die Erlebnisse, die Bands die neuen Freunde. Alles ist wunderbar. Spätestens wenn der Wetterbericht zwei Tage vor Anreise richtig mies aussieht, muss man feststellen, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Lassen Sie uns einen (nicht ganz ernst gemeinten) Blick auf die normalen Leiden des durchschnittlichen Festival-Besuchers werfen.

Du verlierst dein Hab und Gut am Eingang

Am ersten Tag läuft noch alles glatt. Am zweiten Tag macht sich die Party schwer bemerkbar. Nach 30 Minuten Marsch vom Zeltplatz bis zum Eingang haben sich plötzlich allerlei Sachen in die Taschen geschlichen, die man nicht mit aufs Gelände nehmen darf.

Wasser wird Gold

In der Hitze braucht man viel Wasser. Schade nur, dass sich der Wasserpreis irgendwie am Goldpreis orientiert. Wasser oder Festival T-Shirt, das ist hier die Frage

Dein Instagram Foto ist nicht nach deinen Vorstellungen

Dabei hast du dir so fest vorgenommen keines der peinlichen Bilder hochzuladen und extra das Posen geübt. Aber mit verfilzten Haaren und dicken Augenrändern ist das alles irgendwie nicht das richtige.

Du schwitzt wie ein Stier am Spieß

Oder du frierst. Eine Zwischenstufe gibt es eigentlich nicht. Wer sich den ganzen Tag in der Sonne ausgeschwitzt hat, liegt nicht selten zitternd neben seinem Schlafsack, weil man den Eingang dazu nicht gefunden hat. Muttis Strickpulli wäre jetzt wirklich viel cooler, als man noch vor drei Tagen dachte.

Der Regen wird dich abkühlen

Klar macht er das und zwar so gut, dass du zu zittern anfängst. (siehe vorherigen Punkt). Ach ja, es ist übrigens Fakt, dass es auf Festivals keinen Regen gibt, es sind Wolkenbrüche die alles in eine riesige Schlammwüste verwandeln und man knietief bei jedem Schritt versinkt. Ach ja, das Zelt ist auch einen Spalt offen zum Durchlüften…

Kinder

Eigentlich gibt es nichts weiter dazu zu sagen

Alle stinken

Und ich genauso wie der Nebenmann und die anderen 50.000

Und wenn dann alles überlebt ist, ist man erschöpft und traurig, dass es vorbei ist und schwört sich noch vor der Abreise: Geil wars, nächstes Jahr wieder, gleiches Festival, gleiches Chaos!!